• NE4 Betrieb


Betreiber-Modell

  • Offener Zugang

Beim Open Access Betrieb verpflichtet sich der Netzbetreiber zu einem diskriminierungsfreien, für alle Anbieter und Dienste offenen Netzbetrieb zu gleichen Bedingungen für alle interessierten ISPs (Integrated Service Provider / Diensteanbieter)

  • Neutralität

Neutralität bedeutet, dass alle ISPs zu identischen Preisen und jederzeit (also ohne Wartezeiten z. B. eines bevorzugten oder ausbauenden Netzbetreibers, Zugriff auf das Netz und auch Vermarktungsrechte haben.

  • Rechtemanagement

Das Rechtemanagement bezieht sich speziell für den TV-/Fernsehdienst auf die Meldung und Abwicklung der Urheberrechtsentgelte.

Endkunden­akzeptanz

  • Bedeutung der Multimediaversorgung

Die Multimediaversorgung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Digitale Teilhabe ist deshalb ein Grundrecht. TV, Internet und Telefonie nehmen große Teile der täglichen Zeit in Anspruch. Egal ob Homebanking, Google, Heimarbeit… etc. Ohne eine gut funktionierende Medienversorgung verlieren Immobilien an Wohnwert und Komfort für Mieter.

  • Notwendigkeit, Druck, Zwang

Viele fordern eine Zwangsabschaltung alter Kupfernetze, um den Traffic auf den Glasfasernetzen zu erhöhen und mehr Umsatz zur Refinanzierung der Investitionen zu realisieren. Druck und Zwang erhöhen den Wiederstand bei Endkunden. Endkundenakzeptanz entsteht durch Endkundennutzen. Es werden Anwendungen kommen, die Glasfaser erfordern. Es wird auch einen natürlichen Abschaltzeitpunkt alter Kupfernetze geben. Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn, diesen Zeitpunkt künstlich durch gesetzliche Abschaltungen zu regulieren – es macht sehr viel mehr Sinn, Anwendungen für Glasfaser zu fördern.

  • Wohnwert-Steigerung

Es gibt gute Gründe für Glasfaser. Das Problem: Für jeden Enduser sind es andere. Dem Vertrieb kommt bei der Beschaffung von Netzauslastung eine elementare Bedeutung zu. Es gilt die Endkundenbedürfnisse herauszufinden und den Nutzen der Glasfaser zu transportieren. Beratung und Vertrauen sind bei diesem Prozess unverzichtbar.

Fernsehen

  • Lineares Fernsehen (Kabel, SAT oder terrestrisch)

Lineares Fernsehen in Form von Kabel-TV und SAT-TV waren über Jahrzehnte die „normale Fernsehversorgung“ aller deutschen Haushalte. Mehrfamilienhäuser und die Bestände der Wohnungswirtschaft wurden zum Großteil über Kabel-TV versorgt, während Einfamilienhäuser eher das gebührenfreie Satellitenfernsehen nutzten.

Mehrfamilienhäuser (WEG) und die Wohnungswirtschaft schlossen Sammelinkasso­verträge für 100 % aller Wohneinheiten ab. Die mtl. Gebühr beinhaltete ein Rundum-Sorglos-Paket inkl. Service und Rechtemanagement.

Der Mieter musste sich um nichts kümmern. Fernsehen gehörte zum Wohnen einfach dazu. Es war leicht zu bedienen, die TV-Gebühr war günstig und die TV-Nutzung war bequem und einheitlich.

Bei Kabel-TV und SAT-TV handelte es sich um freien Rundfunk. Es war und ist nicht überwachbar, wer was und wie oft konsumiert(e).

Internet

  • DSL

Eine DSL-Internetversorgung stellt i. d. R. max. 250 Mbit Down- und 40 Mbit Upload-Bandbreite zur Verfügung. Diese Bandbreite wird in einem „Bis zu….“-Tarif als „Shared Medium“ bereitgestellt. Je mehr Nutzer das Internet nutzen, desto geringer wird die tatsächlich zur Verfügung stehende Bandbreite jedes Einzelnen. Die Signalbereitstellung erfolgt über die Zweidraht-Verkabelung der Deutschen Telekom.

  • Koaxial (HFC-Netz)

Internet über Koaxialnetze wird mit der Docsis-Technologie verteilt. Auch dies ist ein Shared Medium, daher wird dieses Internetprodukt in vielen Fällen als Bundleprodukt – als Two- oder Triple-Play zusammen mit Telefonie und/oder TV über die traditionellen Kabelnetzbetreiber vermarktet.

Telefonie

Telefonie ist Alltag. Der traditionelle stationäre Telefonanschluss ist heute bereits in vielen Haushalten durch einen mobilen, persönlichen Telefonanschluss über ein Handy oder einen Internet-Telefonanschluss abgelöst worden. Dennoch wird, speziell in Haushalten mit älteren Bewohnern, nach wie vor noch der stationäre Telefonanschluss genutzt.

Smart-X

Für einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit unseren Ressourcen ist es hilfreich, seine eigenen Verbrauchswerte zu kennen. Aktualität, Verfügbarkeit und Auswertbarkeit stehen im Vordergrund. Zur Bereitstellung dieser Daten bietet sich ein leistungsfähiges NE4-Netz an.

Gleiches gilt für die Steuerung von Gebäuden. Automatische Lichtschaltungen, die Ladestrombereitstellung für z. B. Elektrofahrzeuge, die automatische Verschattung und die Steuerung der Heizung unter Zuhilfenahme der Wetterdaten etc. benötigen schnelle und zuverlässige NE4-Netze.

Tele-Medizin

Die demographische Entwicklung in Deutschland folgt einem eindeutigen Trend. Alle werden älter und es ist zu erwarten, dass Telemedizin – angefangen vom einfachen Hausnotruf-System bis hin zur Überwachung von Wasserverbrauch und Bewegungsmustern (z. B. in Altenwohnungen) – einen immer größeren Anteil an unserer medizinischen Versorgung bekommen wird. Dazu sind leistungsstarke, zukunftssichere Glasfasernetze erforderlich.

Info-TV

Ist i. d. R. ein Zusatzservice der Wohnungswirtschaft (Verwaltung, Genossenschaft), über den einer geschlossenen Nutzergruppe (den eigenen Mietern) allgemeine Informationen, Verbrauchswerte oder Gefahrenmeldungen direkt auf das TV-Endgerät in den Wohnungen oder aber über Infotafeln (Displays) in den Hauseingängen übermittelt werden.